Verneh, um 1900, cm 180×165

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Geometrisches Design ist in der zeitgenössischen Wohneinrichtung nach wie vor, wie man so schön sagt, im Trend.

Nun hat dies die Weberin aus dem kaukasischen Azerbeijan wohl nicht sehr gekümmert, als sie um 1900 diesen beeindruckenden Verneh mit seinem traditionellen Muster angefertigt hat.

Kassettierte Rautenbänder in wechselnden Naturfarben umringen nebeneinander liegende, aufsteigende Quadrate, wovon acht weissgrundige Vierecke dramatisch um Aufmerksamkeit heischen.

Die Musterkonturen wie auch die Füllmotive sind mit der aufwändigen, sogenannten Holbein-Technik im weitesten Sinne aufgestickt und erhalten dadurch einen klaren Ausdruck mit einer besonderen Tiefenwirkung.

Ursprünglich als Zierdecke oder Wandbehang gebraucht, wird dieser Verneh auch als Kelim auf dem Boden seine Schönheit entfalten; und zwar jederzeit und weiterhin ungeachtet eines herrschenden Trends.

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