Gashgai Kelim, cm 240×150

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Nachdem unser Highlight vom letzten Monat sich dem Nomadenstamm der Luren (= Lori) gewidmet hat, reisen wir nun ein wenig südlicher und befinden uns jetzt beim Volksstamm der Gashgai.

Ein überaus stolzes Volk, welches in der Landesgeschichte der Perser und vor allem in der Knüpf- und Webkunst einen sehr hohen Stellenwert hat.

Dieses sehr fein gewobene Flachgewebe, welches in der Fachsprache als Kelim bezeichnet wird, ist in Bezug auf die Bordürengestaltung und den gereihten Abschlussborten arttypisch. Und wir freuen uns sehr, Ihnen ein Beispiel zeigen zu können, welches noch ausschliesslich mit Naturfarben angefertigt worden ist.

Eine weitere Besonderheit ist das seltene, kamelfarbige Innenfeld. Die darauf geometrisch dargestellten, hochstilisierten Blütenmotivreihen erwecken dabei fast den Eindruck, als würden sie schweben.

Der Musteraufbau wie auch die Farbgebung sind einmal mehr fast als modern zu bezeichnen und werden deshalb die zeitgenössische aber nach wie vor auch eine klassische Raumgestaltung geschmackvoll ergänzen.

Der Kenner von Flachgeweben wird den sehr guten Zustand dieses um 1930 gewebten Kelim bewundern und schätzen; und der zukünftige Liebhaber dieses Gashgai ihn entweder als Wandbehang oder als Bodenschmuck verwenden und sich zweifellos täglich daran erfreuen.

Ist es nicht ein gebührendes Beispiel, den Frühling willkommen zu heissen?

Der Gasghai Kelim ist ein Unikat – wir zeigen Ihnen gerne mehr.

Geniessen Sie weitere Besonderheiten auf

www.atelier-irmak.ch

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