Yunddag, cm 153×112

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Wenn man bedenkt, welch ein hoher Stellenwert anatolische Teppiche aufgrund ihrer einzigartigen Musterwelt und prachtvollen Naturfarben bis tief ins 19. Jahrhundert hatten!

Deshalb ist es äusserst bedrückend, wenn man diese mit vielen Anfertigungen des 20. Jahrhundert vergleicht, die mit dem Einzug und der Verwendung von chemischen und leider oft sehr schlecht fixierten Farben in der Regel nur noch als ‚dekorative Gebrauchsteppiche‘ bezeichnen werden können.

Eines der bedeutendsten und berühmtesten Knüpfgebiete der schönen Teppichwelt ist der Westen von Anatolien. Zahlreiche Nomaden- und Dorfteppiche mit typisch lokalen, aber auch turkmenischen und kaukasischen Einflüssen, waren und sind seit Jahrhunderten nicht nur in Europa sehr beliebt.

Umso mehr freuen wir uns, Ihnen nun diesen hübschen Yunddag aus der Region des gleichnamigen Bergdorfes in Westen von Anatolien vorstellen zu dürfen. Wohlgemerkt ein Einzelstück, welches erst Mitte des
20. Jahrhunderts angefertigt worden ist.

Wie in ‚guten alten Zeiten‘ wurde eine robuste, fein versponnene Schurwolle verwendet, die zudem vorwiegend mit Naturfarben gefärbt worden ist. Auch der Musteraufbau dieses Yunddag zeigt noch den arttypischen Einfluss kaukasischer Volksgruppen, die sich bereits vor Jahrhunderten in dieser Region angesiedelt haben.

Und er ist ohne weiteres als Kleinod zu bezeichnen, welches durch seinen geometrischen Musteraufbau und seine fröhlichen Farbpallette in der zeitgenössischen, wie auch in der klassischen Wohneinrichtung ein überaus attraktiver Blickfang sein wird.

Der Yunddag ist ein Unikat – wir zeigen Ihnen gerne mehr.

Geniessen Sie weitere Besonderheiten auf

www.atelier-irmak.ch

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